THE JERKS
spielten mit Sonny Vincent (Ex-Iggy-Pop und Moe-Tucker/Velvet Underground), im Vorprogramm der Flying Pickets, sie supporteten als GOLDEN BOYS die WHEATHER GIRLS oder Rock-Giganten wie BACCARA.
1998 waren THE JERKS in der Endausscheidung des Deutschen Rock- und Pop- Preises in Kassel mit von der Partie, und ihre CD BREAKDOWN wurde in einschlägigen Fachmagazinen wie Gitarre und Bass oder Soundcheck positiv rezensiert.
Die Detmolder Band hatte Airplay bei Sendern wie Radio Lippe, Radio Bielefeld sowie im Eins-Live-Heimatkult, hat für den WDR ein in der Aktuellen Stunde gesendetes TV-Video produziert und ist in verschiedenen Internet-Plattformen präsent.



Wahrscheinlich Hagen.

Unter Umständen könnte es sich bei dem Gitarristen von THE JERKS um den großen Sohn des Ortes Hörstmar handeln. Früher war der Vorort Lemgos lediglich eine Wohnwagen-Ansiedlung, in der arme Komponisten lebten, die im Umfeld der Musikhochschule Detmold gewirkt haben. Richard Wagner, Al Jarreau oder Gunter Gabriel – viele große Künstler haben das Ohr des Städtchens Hörstmar geprägt, dessen Namen auf den Ausruf: „Hörst’ Ma’?“ zurückgeht. Das riefen sich früher die Musiker zu, wenn sie jemandem ein neues Lied vorspielen wollten.
Einer der renommierstesten Solisten der Gegenwart, der Gitarren- virtuose Hagen Niewald, stammt auch aus diesem Ort. Und es gibt reichhaltige Indizien, dass es Niewald selbst war, der – nach seinem mysteriösem Verschwinden am 16.5. 1988 von Bord des dänischen Windjammers „Öreblö Süderström“ mitten in der Darbietung des „Fliegenden Holländers“ bei einem Gewitter vor Kap Hoorn – plötzlich triefnass und völlig verwirrt im Proberaum der seinerzeit noch als „The Next Big Thing“ gehandelten Band THE JERKS aufschlug. Inzwischen ist die Band zum „The Next Big Thing“ avanciert, was nennenswert auf die Saitenkünste von „Wahrscheinlich Hagen“ zurückzuführen ist. Ein Mann, ein komischer Name, ein Grund: Weil er sich an seinen eigenen Namen nicht erinnern konnte, wurde Hagen Niewald bekanntlich Hagen Niewald genannt – eine Hommage auf den großen Gitarrist aus Hörstmar. Weil letzlich nichts bewiesen ist und um Urheberrechtsfragen und Legendbildung vorzubeugen, wird der JERKS- Saitenmann allerdings stets mit Attributen wie „Womöglich Hagen“, „Eventuell Niewald“ oder „Possibly Him“ versehen. Ob Niewald wirklich Niewald ist, ließe sich nur durch den technisch äußerst aufwändigen und mehrere Millionen Euro teuren Vergleich von zwei Fotografien klären. Bislang war weder Zeit dazu, noch hat sich die Möglichkeit dazu ergeben.



THE ROCK: KOCH

Sein Bass-Spiel kann das Rote Meer teilen, sein donnernder Sound hat den Schotter hergestellt, der zum dreispurigen Ausbau der A-2 zwischen Bielefeld und Berlin anlässlich der Expo erforderlich war. Sein gutes Aussehen hat Yves Saint Laurent dazu inspiriert, den Windsorknoten hoffähig zu machen, und allein ein versehentlich aufgenommenes Räuspern beim Reinigen seiner Stimmbänder hat als „Huh-aha-hm Ah-yeah“-Sample unzähligen Gangsta-Rappern zu Nummer-Eins-Hits verholfen“ – eine unangenehme Schleimerei stand da neulich im „Spiegel“...
Sven Koch, Sänger und Bassist bei THE JERKS kann es auf den Tod nicht leiden,wenn in so hohen Tönen von ihm gesprochen wird. Das liegt an seinem Tinnitus, und bei hohen Tönen bekommt er all die Lobhudeleien und Gunstbezeugungen nicht so deutlich mit, die er so sehr liebt, sammelt und abends mit ins Bett nimmt. Manche jener anbiedernden Aussagen, mit denen in der Öffentlichkeit für gewöhnlich seinen Sanges-Künste bezeichnet werden, hat er sich auf den Körper tätowieren lassen: „The Rock: Koch“, „Svensationell“ oder „Ess und Ka: Ja, Ja Ja!“ . Zugegegeben, das ist etwas abgeschmackt. Aber das sind Siegfried und Roy auch. Und: Wer war es denn, der im Rolling-Stone-Magazine als „Curtis Mayfield für coole Checker“ hochgeschrieben worden ist? Wem haftet denn seit dem „New Musical Express“-Urteil „Einer der wenigen Lichtgestalten, die Tag für Tag den Rock neu erfinden“ die Bezeichnung an: „Die Antwort auf den Iggy Pop, der Iggy Pop immer sein wollte“? Und über wen hat Kurt Cobain mal gesagt: „Ohne Leute wie ihn wäre Nirvana niemals möglich gewesen.“ ? Wer ist denn Playmate des Jahres geworden? Fender hat Sven übrigens jetzt seinen eigenen Signature-Bass gewidmet: The Koch. Das Instrument hat nur eine Seite, weder Lautstärken- noch Klangreglung und besteht aus dem Flamenahornimitat, das Sven so sehr schätzt: „Das ist das Allerschönste“, wird er gerne zitiert, „dass die in Korea heute aus alten Joghurtbechern machen."




BARFLY BRÜGGE

Mal macht er Buffbuff, mal macht er Bumbum und gelegentlich auch Tschingderassa Tsching Tsching: McMaic, Barfly Brügge, die Bauchtanzpuppe aus der Rythmus-Gruppe oder Al Kaida. Maic Brügge, der Mann an den Drums von THE JERKS, spielte viele Jahre in Formationen von Hamhalmae-Jazz-Größen wie Elmore van Dan, Franky Frank oder Wizzy the Streagle, bevor er ins Frump-Rock-Geschäft wechselte und mit Bands wie „Completely Fagotten“, „Sons of Bert“ oder „The Three Rahmbraten Four“ internationale Erfolge feierte. Maic Brügge ist vielen Schulkindern außerdem aus dem Geschichtsunterricht bekannt. Lange vor seiner Wiedergeburt sicherte er den nach Ende des 30-jährigen Krieges den Westfälischen Frieden und baute in einer seiner weiteren Inkarnationen das Hermannsdenkmal in Detmold.
Als Schlagzeuger ist er in der internationalen Percussion-Szene für seinen vintage-artig schleppenden, aber dennoch versetzt- synkopischen Stil bekannt. Maic spielt eine Yamaha Rock-Tour- Custom, das aus dem Holz eines Mammut- Sequoia-Baumes aus einem der amerikansichen Nationalparks von ihm selbst gefertigt worden ist. Nur das Holz von geschützten Baumarten gibt dem Sound jenen Biss, den Maic braucht. Bei der Auswahl seiner selbst gefrästen Sticks ist er weniger anspruchsvoll, wie er manchmal ironisch mit dem Auge zwinkernd zugibt. Da tun es auch Wenge, Nussbaum oder das Wurzelholz von Alpenveilchen. Was seine Becken angeht, schwört Maic grundsätzlich auf ausgiebiges Stretching sowie leichte Vor- und Rückbewegungen – bezogen auf das Blech seines Schlagzeuges gibt es jedoch nur zwei Wahlen: 555er Goldbleche aus chinesischen Gongs, die in Puma- Textilwerken in Malaysia nach Maics Vorgaben hingebogen werden, oder Meinl. Meinl, weil Maic den hintersinnigen und doppelbödigen Wortwitz liebt: „Das sind alles meinl Becken“. Und weil gerade die aller preiswertesten Serien dieser Marke Maic den gewissen Grunge im Punk geben.
Allerdings müssen die Becken gut abgehangen sein. Am besten bei Nachwuchsbands in Jugendzentren klauen...


THE JERKS spielten in den vergangenen Jahren auf zahllosen Konzerten, Festivals, Stadtpartys sowie als Support-Acts auf Touren in der Region und darüber hinaus.
Als THE GOLDEN BOYS sammelten sie dazu Erfahrung auf Bühnen mit einem Publikum von bis zu 4000 Zuhörern als Headliner auf Straßenfesten und anderen Feiern.

THE JERKS haben sich nach einem kreativen Intermezzo in andere musikalische Gefilde von Grunge und Crossover verabschiedet und spielen kantigen Rock, der an amerikanischen Punk a la Iggy Pop, eckige Klänge der Hives oder Danko Jones erinnert und immer wieder von melodiösem Brit-Pop beeinflusst wird. Konsequent straightes Songwriting, das an The Ramones oder die Violent Femmes denken lässt sowie eine intensive Live-Präsenz zeichnen THE JERKS aus, die sich mit URLAUB DESPERADO ein deutsch-sprachiges Zwischenspiel in Anlehnung an die neuere Hamburger Schule gönnten und als THE GOLDEN BOYS mit weiterer Verstärkung und großem Publikums-Erfolg als Rock'n'Roll-Showband unterwegs waren.


EINER DIESER TAGE

Dieser großen Tage. Du stehst vor dem Spiegel und stellst dir vor, du wärst wie sie. Sie. Und du fühlst dich bigger than life, anders als die anderen, ein wenig schöner, ein wenig stärker, ein wenig reicher. Du checkst deinen Look im Spiegel. Spielst etwas Luftgitarre. So wie Hagen Niewald bei dem fantastischen Konzert, das du neulich gesehen hast. Wie gerne wärst du so gut wie er. Und dann ziehst du die Augenbraue hoch. In dem coolen Style, den du dir kürzlich von Sven Koch abgeguckt hast. Du solltets dir auch so eine Haarfrisur machen, hat deine Freundin gesagt. Und du drehst dich auf die eine Art und Weise vom Spiegel weg - die Art und Weise, in der Maic Brügge für gewöhnlich sein Schlagzeug verlässt, um sich am Bühnenrand feiern zu lassen. Und wie du so rausgehen willst aus deinem scharf eingerichteten Badezimmer, knallst du voll gegen den Türrahmen, brichst dir die Nase, verrenkst dir das Knie beim Zubodengehen und pisst dir vor lauter Schreck in die etwas zu enge Strumpfhose, die du von deiner Mutter geklaut hast. Doch du bist glücklich.Denn wer sich so benimmt, muss ein echter JERKS-Fan sein.


Tip

-sven-koch.com
-thegoldenboys




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